Beim ökumenischen Sommerfest der Evangelisch-lutherischen Apostel-Gesamtkirchengemeinde und der katholischen Pfarrei St. Josef am längsten Tag des Jahres, dem 21. Juni, waren alle Gäste froh, dass die großen Bäume vor der Petruskirche reichlich Schatten spendeten. Angesichts der hohen Temperaturen soll sich eine Pastorin während des Gottesdienstes zur Eröffnung sogar ihres Talars entledigt haben. Draußen vor der Kirche lud eine Hüpfburg in Form einer Kirche zum Toben ein, wovon nur die kleineren Gäste Gebrauch machten. Ob es an der Wärme lag, ist nicht bekannt, aber zwischendurch machte mehrmals das Kreuz auf der Hüpfkirche schlapp.
In ökumenischer Gemeinschaft wurde Kaffee und Kuchen genossen, am Bratwurststand und vor allem am Getränkestand gab es teilweise lange Schlangen. Die längste gab es ganz zum Schluss, als sich viele tatkräftige Hände daran machten, die Bänke und Tische abzuräumen und auf den bereitgestellten Anhänger zu laden. Vorher präsentierten der Posaunenchor und die Line-Dance-Gruppe der Apostel-Gesamtkirchengemeinde ihr Können. Beide luden im Anschluss zu Mitmachaktionen ein, der Posaunenchor zum Instrumente-Ausprobieren und die Line-Dance-Gruppe zum Schnupper-Workshop. Die Pfarrei St. Josef präsentierte das Angebot ihrer öffentlichen Bücherei und bot unterhaltsame Spiele für Groß und Klein an. Die Apostel-Nähgruppe zeigte bei einer Modenschau ihre selbst gefertigten Kreationen, und HelpAge Osnabrück lud zu entspannenden Rikscha-Fahrten ein. Zum Abschluss versammelten sich alle Gäste zum gemeinsamen Liedersingen um das Blumenrondell vor der Kirche und empfingen den Abschlusssegen.