Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt und anderer Formen von Gewalt

Die Freiheit und Würde eines jeden Menschen zu wahren, ist Grundlage unseres christlichen Miteinanders. Alle Menschen, die uns in unserer Apostel-Gesamtkirchengemeinde ihr Vertrauen entgegenbringen oder die uns anvertraut werden, sollen einen Ort vorfinden, an dem ihnen mit Respekt und Achtung begegnet wird und an dem sie sich sicher fühlen können, dass ihre persönlichen Grenzen gewahrt werden.

Die Mitarbeitenden in der Kirchengemeinde arbeiten an ihrer inneren Haltung in Bezug auf einen respektvollen Umgang mit den ihnen inner- und außerhalb des kirchlichen Umfeldes begegnenden Menschen.

Das vorliegende Schutzkonzept soll dazu beitragen, grenzüberschreitendes Verhalten besonders im Hinblick auf sexualisierte Gewalt bereits im Vorfeld zu verhindern. Sollte es zu grenzüberschreitendem Verhalten gekommen sein, werden Wege aufgezeigt, wie der Schutz der betroffenen Personen gewährleistet werden kann und wo sie kompetente Unterstützung erhalten. Grenzüberschreitendes Handeln – sei es körperlich oder seelisch, verbal oder non-verbal, direkt oder indirekt, real oder virtuell – wird umgehend geahndet und in keiner Weise toleriert.

Das vorliegende Schutzkonzept wurde unter Berücksichtigung der personellen, strukturellen und räumlichen Bedingungen der Apostel-Gesamtkirchengemeinde Osnabrück entwickelt. Es orientiert sich an den Ausarbeitungen zum Thema „Sexualisierte Gewalt“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (Fachstelle sexualisierte Gewalt).

Ansprechpersonen für Betroffene und Ratsuchende

Karin Hestermann
Mitglied des Kirchenvorstandes
Tel.: 0541 37881

Manuel Collmann
Mitglied des Kirchenvorstandes
Mobil: 0151 41387249